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The Fratellis - Costello Music (Universal Music) |
von Ivana | Montag, 13. November 2006
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ooooo (Indie-/Glam-Rock) // Seit Arctic Monkeys hat keine Band so sehr geklungen wie... Arctic Monkeys. Der Platz im Post-Libertines-Vakuum wird eng.
The Fratellis unterscheiden sich nämlich nicht gross von eben genannten Kollegen (und vielen weiteren) und reihen sich schön in die "Ich-Möchte-Auch-Pete-Doherty-Sein"-Schlange ein: Singalong-Melodien, schmissige, hektische Drums, flotte Gitarrenriffs und ein Sänger, der viel zu schnell singt und klingt, als würde er tatsächlich nichts weiter tun als rauchen und trinken. Sogar sein Haar ist ganz The-Band konform: Ungekämmt-lockig. Schafig halt. Ganz cool ist er also. Bei dieser Mucke denkt man ein bisschen Ramones, ein bisschen Beatles, eine Menge frühe Supergrass und ganz viel Libertines. Und natürlich Arctic Monkeys. The Fratellis tönen nämlich wirklich ziemlich genau so. Mit der Ausnahme, dass letztere sich ab und an auch 'was Originelles trauen und so z.B. Trompeten aufeinander loshetzen und frisch fröhlich 'rumschreien (etwa auf "Country Boys & City Girls"). Man könnte die Schotten sogar als besser bezeichnen als ihr englisches Pendant. Spass macht's eben mehr als ein bisschen, die Songs sind recht in Ordnung. Aber neu ist das Gehörte trotzdem nicht und langsam haben wir's irgendwie wirklich GEhört. In diesem Sinne: Next please.
(VÖ: 04/10/06)
>> Referenzen: Arctic Monkeys, The Libertines, Dirty Pretty Things
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Ich hab mir die Scheibe geholt ohne diese Rezi vorher gelesen zu haben. Mich erinnert die Scheibe irgendwie auch stark an Franz Ferdinand. Halt Sound der mir passt. Nicht neu. Das stimmt. Aber für Freunde des Metiers einen Kauf wert.