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James Figurine - Mistake Mistake Mistake Mistake (RecRec) |
von Ivana | Dienstag, 19. September 2006
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ooooo (Elektropop) // Die stotternde Ansage James Figurines entspricht angenehmerweise nicht den Tatsachen. Das Debütsoloalbum des Postal Service-Maestros ist nämlich alles andere als ein musikalischer Fauxpas.
Vielmehr meistert der temporäre Einzelgänger die schwierige Aufgabe, zwischen elektronischer Komplexität und poppiger Simplizität eine architektonisch höchst atemberaubende Brücke zu konstruieren, auf der Beats, Synthesizer - mal aneckend verkopft, dann wieder wunderbar beruhigend, ja fast simpel - und wohlklingende Stimmen (wie etwa die eigene oder Jenny Lewis' [Rilo Kiley]) Hand in Hand zum Tanz an- und sich gegenseitig in den Himmel heben, abhebend. Massvoll und geistreich wird das elektronische Feuerwerk zelebriert, den Gottvatern und -müttern der Post und Figuren Tribut zollend. Technoider Dance trifft auf unschuldigen Pop, düsterer Untergrund auf aalglatten Kommerz, qualvolles Leid auf wohlgesonnene Freud', Abbadon auf Wolke 7 - wobei es des Letzteren stets ein wenig mehr ist. Die Symbiose: Minimalismus maximal. Ein Fehler Fehler Fehler Fehler begeht, wer sich dieses Bijout elektronischer Musik nicht einverleibt.
(VÖ: bereits 11/07/06, aber bei RecRec erst jetzt eingetroffen)
>> Referenzen: Dntel, The Postal Service, Broken Spindles
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