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Iain Archer - Magnetic North (MV) |
von Ivana | Donnerstag, 8. März 2007
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ooooo (Singer-Songwriter) // Der Ex-Gitarrist und -Songschreiber der Autos jagenden Schneepatrouille ist auf seinem vierten Soloalbum Troubadour und versucht sich an nettem Gitarre-trifft-auf-Streicher-Pop.
Im Gegensatz zum Vorgänger "Flood The Tanks" - der mir vor geraumer Zeit in einem Reckless Records-Store in London fälschlicherweise als Triphop (!) angepriesen wurde -, kommt "Magnetic North" nämlich ein wenig gebremster und noch eingängiger daher. Wo ersteres Album lüpfigen und mit gewählt eingesetzter Elektronik verfeinerten Gitarrenpoprock enthielt, findet man auf dem Nachfolger schöne, herzerwärmende Singsang-Zupf-Kling-Minne-Lieder. Iain Archer jammert hie und da gewiss ein bisschen und versucht, Damien Rice das Wasser zu reichen, wenn er etwa mit blosser Akustikgitarre begleitet sein Herzeleid vor des Hörers Fuss knallt. Nichts neues und in dieser Form zu Dutzenden gehört, aber halt trotzdem irgendwie wunderbar. Besser wird's jedoch, wenn der Ire wieder etwas mehr Mut fasst, um ein schnelleres Tempo anzuschlagen und auch mal die Drums ein wenig lauter sprechen zu lassen. Snow Patrol wären hier froh gewesen um das eine oder andere catchy Popmoment...
Fazit: Der Iain ist ein herziger und feinfühliger Musiker. Vielleicht manchmal etwas zu herzig, denn obwohl fraglos angenehm anzuhören, bleibt die Musk seines vierten Werks nicht lange hängen. Sie ist halt einfach, nun ja, etwas zu normal und zu harmlos. Aber macht nichts, denn nächstes Mal wird's bestimmt wieder besser. Und ansonsten kann sich der Gute ja bestimmt irgendwie zum Schneeschaufeln zurückbegeben.
(VÖ: 02/02/07)
>> Referenzen: Damien Rice, Snow Patrol, Badly Drawn Boy
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