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Dan Sartain - Join Dan Sartain (RecRec) |
von Ivana | Mittwoch, 22. November 2006
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ooooo (Garage/Rockabilly) // Der "Johnny Cash des Post-Punk" (NME) gibt den wilden Cowboy und überzeugt mit seiner frechen Mischung aus Rockabilly, Country, Garage und Blues.
"Ich mag keine fröhlichen Songs und deshalb schreibe ich auch keine. Mich interessieren Stücke, in denen es um Kämpfe geht", sagt Dan Sartain zu seiner Musik. Tatsächlich geht's auf dem neuen Album des 25-Jährigen aus Alabama um Fehden - meist um solche zwischen rivalisierenden Cowboys, die sich um ihre Herzdame streiten. Die Helden stehen einander gegenüber und zücken die Pistolen - de Schneller isch de Gschwinder. Genau wie im Film. So ist denn auch die Musik Dan Sartains schnell, preschend, kurz, intensiv. Die zynisch-melancholischen Songs dauern im Schnitt nicht mehr als 2 1/2 Minuten, bewegen sich zwischen Blues, kantigem Rock, Country, Garage und Rockabilly. Meist genügen Gitarre und Drums, um einen Strohballen an einem vorbeirollen zu sehen (egal, wo man gerade ist), aber hie und da nutzt Dan Sartain auch die Ausdruckskraft von Trompeten und Geigen, um das Western-Feeling zu perfektionieren. Sein Versprechen, keine fröhlichen Songs zu schreiben, hält Sartain auch textlich ein, wenn er etwa singt: "They take your heart and then they break it and then they take your skull and then they shake it."
"Join Dan Sartain" bietet ein wunderbar kurzweiliges, originelles Hörerlebnis. Man wird sich gegenüber von Sartain stehend wiederfinden, Auge in Auge, die Hände an der Waffe, zum Schuss bereit. Und ehe man sich versieht, wird man von Sartain erledigt.
(VÖ: 03/11/06)
>> Referenzen: Sons & Daughters, The Circle Brothers, The Raconteurs
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