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Crash Tokio - Heads We're Dancing (RecRec) |
von Ivana | Dienstag, 30. Januar 2007
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ooooo (Indie-/Disco-Pop) // Crash Tokio beweisen, dass das Wörtchen "Tokio" im Bandnamen kein Indiz für pubertäre Klänge sein muss.
Bei Bands wie Tokyo Sex Destruction oder gar Tokio Hotel kommt die Hauptstadt Japans als Referenz ja nicht gerade gut weg. Doch damit ist jetzt Schluss - Crash Tokio machen aus den negativen Konnotationen positive.
Das Münchner Quartett beschreibt die Musik auf ihrem neusten Album selber als "Mischung aus New Order, Duran Duran, der Steve Miller Band und Disco". Genau so ist's denn auch. Die Discokugel glitzert und dreht sich eilig im Kreis, während Crash Tokio den Synthesizerteppich ausrollen und zum Tanz bitten. Im Gegensatz zum Debüt sind hier die Gitarren den Keyboards gewichen, die Drums scheinen mehr von Roboter- denn Menschenhand gespielt, kurz: der Pop hat den Rock keck von der Bühne geschubst und zappelt nun Richtung Dancefloor, wo Beine verdreht, Köpfe geschüttelt und Arme herumgeworfen werden. Tatsächlich erinnern die Bayern dann auch sehr an Bands wie New Order; das feine Gespür für grosse Popmelodien ist da, die Stimme ebenso hinreissend wie einfach, die Songs sind stets tanzbar und sogar hie und da mit Bläsern oder Streichern versehen.
Abgesehen von der offensichtlichen Kopiererei - "Girls Can Dance" etwa ist das harmlosere "Krafty" von New Order, "For You Always" das fröhlichere "Birth" von The Faint - machen Crash Tokio absolut nichts falsch. Schlechte Laune wird bei dieser Mucke auch gleich zu guter und das finden wir super.
(VÖ: 29/09/06)
>> Referenzen: New Order, Camp, Duran Duran
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bei "tokio hotel" oder "must have been tokyo" könnt' ich dir beistimmmen, bei "tokyo sex destruction" nun aber gar nicht...schon beim filu musste ich für jene ein, zwei gute worte einlegen...also hier auch!
best.mich