von Ivana | Sonntag, 18. Februar 2007
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ooooo (Post-Punk, New Wave) // Bei Neils Children verweist nicht nur das schlichte Bandlogo auf die Goth-Urgesteine Bauhaus...
Gut, die Stimme erinnert eindeutig an The Cures Robert Smith, aber abgesehen davon denkt man bei diesem fantastischen, aber bis anhin relativ erfolgsarmen (wo bleibt der NME?) Trio aus England sofort und die ganze Zeit an Bauhaus. Die aggressiven Drums, der scheppernde Bass, die nicht selten verzerrten Gitarren und die kalten Synthesizer. Der latente morbide Beigeschmack, der im geneigten Hörer stante pede autodestruktive Automatismen auslöst. Bei Neils Childrens abgründigem, ausdrucksstarkem New Wave wird negativ nämlich zu positiv, schwarz zu weiss, Tod zu Leben. Die Briten machen genau die Musik, auf die die frühen 80er liebende Wavers und Grufties mit gutem Geschmack - und womöglich nicht nur die - lange gehofft und gewartet haben. Stark, einfach nur stark! Bauhaus können ihr Comeback getrost streichen, denn wir wollen Neils Children.
(Anmerkung: Neils Childrens erste, 2004 erschienene EP "Change/Return/Success" kann auf cede.ch erworben werden.)
>> Referenzen: Bauhaus, The Cure, The Chameleons
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