von Ivana | Donnerstag, 28. September 2006
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ooooo (Elektropop) // Captain bringen mit ihrem synthlastigen Assugrin-Pop Hoffnung in die dunkel gefärbte Welt der New Romantics.
Selten solch offensichtlich nach Honig schmeckende Musik gehört! Frau und Mann singen je nach Herzenslust einträchtig im Chörli oder abwechslungsweise solo Singalong-Melodien, die Gitarren werden optimistisch geschrummt, die Drums spielen zügig, aber nicht zu überheblich oder schwer, und der Himmel hängt voller Synthesizer. Allesamt bieten sie der geneigten Hörerschaft die im eigentlichen Sinne schönsten, warmherzigsten Töne seit langem dar - nie zu komplex oder vertrackt, schwermütig oder depressiv, stets locker-luftig und mit Zuversicht. Mit jedem Ton wird frohlockt, den schönen Seiten des Lebens Tribut gezollt, gelächelt, händchenhaltend im Kreis getanzt. Und es steckt an! Welch' gern gesehene, willkomene Abwechslung, welch' Lichtblick im düsteren Tal des 80er-Whatever-Wave-Revivals. Na, werte Miesepeter, es ist resp. war doch nicht alles so düster, kein Grund zur Verzweiflung. "This Is Hazelville" heisst das Debütalbum Captains, und von neuem Mut erfüllt, singen wir also mit: "It's a glo-o-o-o-ri-ous town!"
(Anmerkung: Das Debütalbum von Captain hat in der Schweiz noch keinen Vertrieb gefunden, aber ist auf cede.ch bereits als UK-Import zu erwerben.)
>> Referenzen: The Junket, OMD, The Killers
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